Seit den 1970er Jahren erforscht der Künstler Herbert Döring-Spengler (*1944 in Köln) die Grenzen des Mediums Fotografie und entwickelte durch experimentelle Eingriffe in das Fotomaterial eine einzigartige Bildsprache.
Im Mittelpunkt seines Schaffens steht das Sofortbild, das vom Künstler durch physikalische Eingriffe, wie Knicken, Erhitzen oder dem Auflösen der Trägerschichten verfremdet wird. So entstehen visuell faszinierende Arbeiten, die die klassische Fotografie hinter sich lassen und eine völlig unerwartete, oft malerisch anmutende Ästhetik entfalten.