31.10.2025 – 29.11.2025Quartier am HafenOff-SpaceSonstiges🆓 Eintritt frei🍸 Vernissage: 31.10.2025 um 19:00
Künstler: Kollektiv Salve Berlin
Die Gruppe die „Gläserne Kette“ wurde 1919 von Bruno Taut (Pseudonym „Glas“) ins Leben gerufen. Unter den Architekten, Gestaltern und Stadtplanern der 1920er-Jahre wurden die Grundlagen und Anforderungen des Neuen Bauens in verschiedenen Foren intensiv diskutiert. Der wohl berühmteste Briefwechsel ist die „Gläserne Kette“, eine Art Kettenbrief. Man tauschte untereinander nicht nur Briefe sondern auch Handskizzen und Grafiken mit utopischen Architektur-Visionen aus, die oft auch Ausdruck eines radikal anderen Modells des Zusammenlebens waren. Die „Kette“ funktionierte so, dass jeder auf vorherige Beiträge Bezug nahm, um dann eigene Ideen einzubringen oder auch die Ideen der anderen weiterzuentwickeln.
Diese Idee des Kettenbriefes soll nun in einer Ausstellung im Q18 mit einer Gruppe von zeitgenössischen KünstlerInnen die Referenz für eine Auseinandersetzung mit utopischer Architektur bilden. Ihre kuratorischen Fragestellungen hierfür sind: Nachhaltigkeit / soziale Fragen / (gescheiterte) utopische Architekturprojekte / Material-Transfers.
Die Liste der deutschen, schweizer, französischen und österreichischen KünstlerInnen: Martin Pfeile, Düsseldorf (D), Ruth Weigand, Köln (D), Jérôme Chazeix, Berlin (D/F), Petra Gell, Wien (A), Nina Maria Küchler, Hamburg (D), Bianca Pedrina, Basel (CH), Anna Bochkova, Hamburg (D), Susanne Piotter, Berlin (D), Marit Wolters, Wien (A).
Salve wurde 2016 von Jérôme Chazeix und Nina Maria Küchler 2016 gegründet und ist ein Kollektiv von KünstlerInnen/KuratorInnen. 2023 hat sich die Künstlerin Petra Gell aus Wien dem Team angeschlossen, und ihm damit eine neue internationale Erweiterung gegeben.